17.06.2009 Hotstocks und der Faktor "RISIKO"

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Hotstocks und der Faktor "RISIKO"

  ©by Markus Miller 2009


Unsere 2000%-Chapter11-Aktie Chemtura (CEMJQ) sorgt nach wie vor für viel Gesprächsstoff – neben begeisterten Statements von Klienten, die hier investiert sind/waren gibt es naturgemäß immer noch die Skeptiker und Zweifler.
 
Ein Beispiel:
„Hallo, woher weiß man denn vorher, ob die unter Chapter 11 fallenden hochspekulativen Werte nicht doch letztendlich tatsächlich pleite sind oder gehen werden und das investierte Geld ist dann futsch!“

Folgendes ist dazu anzumerken:

1.    100%ig kann man so etwas bei Chapter 11-Aktien selbstverständlich nie wissen - aber es gibt zumindest einige Indikatoren, die darauf hinweisen können, ob die Wahrscheinlichkeit für eine gelingende Restrukturierung oder einen gelingenden Verkauf von Unternehmenssparten die Wahrscheinlichkeit einer kompletten Abwicklung unter Chapter7 deutlich übersteigt.

2.    Bei vielen, die sich an und für sich für den Bereich der sogenannten Hotstocks interessieren, scheint immer noch eine weitverbreitete Misskonzeption über die Natur dieser Art von Aktien zu bestehen!
Das Segment der Hotstocks und Pennystocks sollte IMMER unter MÖGLICHST KURZFRISTIGEN Aspekten betrachtet und gehandhabt werden.

Wer hier denkt, er könne klassisch a la Warren Buffet „investieren“, der wird in der Regel sein blaues Wunder erleben…

Wir weisen nicht umsonst immer wieder auf diesen Faktor hin, indem wir uns bestimmter Metaphern wie „für den dynamischen Kurzfrist-Investor“ oder „Formel1 des Aktienhandels“ bedienen.

Niemand kann bei einer Hotstock-Aktie (egal ob Chapter11 oder nicht!) im Vorfeld 100%tig „sicher wissen“ ob er nicht morgen schon auf einem Totalverlust sitzt…

Durch ordentliches Research kann man dieses Risiko aber deutlich minimieren und stattdessen das Extrem-Potenzial für schnelle Kurzfrist-Performance fokussieren. Dies ist letztlich unser Job hier bei Happy Hotstock.

Für viele, die bisher diesem Markt mit Unverständnis oder auch Angst/Respekt gegenüberstanden, werden die Zusammenhänge durch unsere börsentäglichen Hotstock-Nachbesprechungen und Neuvorstellungen transparenter und sowohl Risiken wie Chancen kalkulierbarer.

Wer 2000% innerhalb von 9 Wochen möglichst „risikolos und sicher“ haben will, der sollte sein Verständnis von Aktien und Börsen grundlegend überprüfen und sich besser auf die anscheinend „sicheren“ Anlagen konzentrieren.

Der Punkt ist in Wahrheit ein ganz anderer:

Seit September 2008 haben sich die Realitäten KOMPLETT verschoben!

Es gibt so gut wie KEINE Anlage mehr, bei der sich Otto Normalverbraucher „sicher“ wähnen kann.


Erinnern Sie sich! Plötzlich wurde im September/Oktober 2008 allen Ernstes zur besten Sendezeit im TV die Frage diskutiert, „wie sicher“ das Geld auf unseren „Bankkonten“ überhaupt noch ist …

Hätte jemand diese Möglichkeit vor einem Jahr als drohendes Szenario an die Wand gemalt, wäre er von den meisten von Ihnen für verrückt und nicht ganz zurechnungsfähig erklärt worden…

Anderes Beispiel: etablierte DAX-Werte oder NYSE-Schwergewichte.

Wer sich in den letzten Jahren als konservativer und sicherheitsorientierter „Value-Investor“ gesehen hat und im Herbst 2008 den rechtzeitigen Absprung verpasste, weil er sich an Warren Buffet und der „10-Jahre schlafen“-Investmentstrategie orientiert hat, der sitzt in vielen Fällen nun auf einem schönen Scherbenhaufen:

Hier eine kleine Handvoll an Beispielen für ehemals große und wohl etablierte NYSE-Unternehmen und ihre Wertentwicklung innerhalb von einem Jahr:

Spectrum Brands, Mischkonzern zu dem u.a. die Batteriesparte VARTA gehört, 1906 gegründet, Vertriebsnetz in 120 Ländern, 8400 Angestellte in 2006 -– Kurs im Februar 2008 noch bei über $4, ein Jahr später bei $0,020.

Smurfit-Stone Container, einer der weltweit führenden Kartonage-Hersteller sowie eines der weltgrößten Recycling-Unternehmen, Marktführerschaft in Nordamerika, 21000 Mitarbeiter in 2008 – Kurs im Februar 2008 noch bei $9, ein Jahr später bei $0,030.

Nortel Networks
, 1895 gegründet, wichtiger Ausrüster für die Telekommunikationsbranche, 32500 Mitarbeiter in 2007 – Kurs im Februar 2008 noch bei $11, ein Jahr später bei $0,088.


Hartmax Corp., 1911 gegründet, Textilproduzent mit ehemals 3800 Angestellten - – Kurs im Februar 2008 noch bei $2,70, ein Jahr später bei $0,028.

Circuit City Group – Amerikas zweitgrößter Elektronikeinzelhändler, ehemals 46000 Angestellte - Kurs im Februar 2008 noch bei knapp $6, ein Jahr später bei $0,0075.

General Motors – gegründet 1908, Inbegriff der US-Automobilbranche mit 243.000 Mitarbeitern in 2008 und knapp 149 Milliarden US-Dollar Umsatz (2008) - Kurs im April 2008 noch um $20, im Juni 2009 bei $0,53

Und diese Welle an Kursabstürzen ehemals stabiler und solider Unternehmen IST GERADE ERST DER BEGINN!

Bisher war hier vor allem USA stark betroffen, JETZT geraten auch zunehmend mehr deutsche Unternehmen in den Sog … Arcandor war nur der Anfang …

Wir formulieren unsere Beobachtung und These nochmals etwas um:
 
Wer gelernt hat, zwischen „konservativ soliden“ Aktieninvestments und „riskanten Pennystock-Spekulationen“ zu trennen, wird dem Umbruch des Aktienmarktes, wie wir ihn derzeit erleben, in keinster Weise gerecht.

Noch viel schlimmer: er verpasst aufgrund dieser traditionellen Denkweise und Kategorisierung die besten Chancen, die sich eben gerade aus dieser Neuformierung des Aktienmarktes ergeben!


Was bitte interessiert Sie ob ein Chapter 11-Unternehmen „nicht doch letztendlich tatsächlich pleite“ „und das investierte Geld (…) dann futsch“ ist, wenn Sie zuvor mit dieser Aktie 2000% machen konnten???

Was interessiert Sie das Risiko, 50% Verlust zu machen, wenn Sie mit guten Chapter11-Aktien in der Regel ein Reboundpotenzial von MINIMUM 500%+X haben???

JA, ich möchte von Chapter 11-Hotstocks
zukünftig profitieren!
  

Wenn Sie jedem Risiko zugunsten Ihres Sicherheitsbedürfnisses aus dem Weg gehen wollen, dann werden Sie Ihr Kapital SICHER NIEMALS vervielfachen!

Dazu eine ganz simple Rechnung:

In Deutschland gibt es angeblich 100 Millionen Kapital-Lebensversicherungsverträge – rein statistisch gesehen existieren auch in Ihrem Haushalt also 1-2 solcher Verträge.

Die meisten haben dieses Produkt irgendwann einmal gekauft, weil sie damit ihre Altersvorsorge „aufpeppen“ wollten oder weil es ihnen ganz einfach als „sicher“ erschien!

Wo liegt nun die durchschnittliche Nettorendite einer solchen KLV?
Laut eines Focus Money-Vergleichs von 2005 (also noch zu den besten Kapitalmarktzeiten weit vor dem Ausbruch der Finanzkrise!) kann unter dem Strich mit durchschnittlich 3,5% gerechnet werden – anders formuliert:

Eine KLV gleicht gerade einmal den Verlust der Kaufkraft durch die Inflation (3-3,5%) aus.

Eine Person (35 Jahre) die jedes Jahr EUR 600 (EUR 50 pro Monat) in ihre KLV einzahlt, zahlt bei 30 Jahren Beitragszahldauer insgesamt EUR 18.000 in den Vertrag ein und bekommt nach 30 Jahren Laufzeit EUR 31.550 ausgezahlt.

Ein Plus also von EUR 13550 in 30 Jahren!

Wer das Jahresbudget für seine KLV am 20.März hergenommen und o.g. EUR 600 EINMALIG spekulativ in Chemtura investiert hätte, wäre im Idealfall auf fast den gleichen Betrag (EUR 12.800) innerhalb von nur 9 Wochen gekommen - mit einer Einmalzahlung von EUR 600 wohlgemerkt!

Unfassbar oder?

Hat eine solche Spekulation nicht einen gewissen Reiz?
Wäre das ein schöner kleiner Zusatzbaustein für die private Altersvorsorge gewesen?


Lohnt es sich nicht,  für die Aussicht eines solchen Potenzials ein gewisses, überschaubares, Grundrisiko auf sich zu nehmen?

Damit wir uns nicht missverstehen: es geht nicht darum, Sie von Ihren liebgewonnenen „sicheren“ Ansparformen abzubringen – jeder soll das tun, wobei er sich am wohlsten fühlt…

Es geht einfach nur darum, etwas Bereitschaft an den Tag zu legen, umzudenken.
Jeder kann und soll weiter sein Sparbuch hegen und pflegen – aber setzen Sie dort bitte nicht „alles auf eine Karte“!!!
Das freut nur Ihren Bankberater…

Wenn Sie sich die Option aufrechterhalten möchten, etwas mehr aus Ihrem Geld zu machen, dann kommen Sie um eine gewisse Grundbereitschaft zum Risiko ganz einfach nicht herum.


Das Aktiensegment der „Hotstocks“ stellt eine ganz außergewöhnliche Chance dar, die herkömmlichen Investment- und Anlagestrategien ZU ERGÄNZEN! Nicht mehr und nicht weniger!

Jeder/jede darf sich besten Gewissens die Freiheit nehmen und einen kleinen, verschmerzbaren Betrag für „spekulative Investments“ bereitstellen.

Wer sich aus sturem Prinzip ein Lebenlang als „sicherheitsorientiert“, „konservativ anlegend“ etc. versteht und definiert, verkennt die Zeichen der Zeit, verkennt den aktuellen Marktumbruch, verkennt die sich NEU aus diesem Umbruch ergebenden Chancen!

Es geht darum, die Alternativen in den Blick zu bekommen, die eben nun mal gerade in einer Zeit wie der unsrigen EXISTIEREN.

2000% mit Chemtura lassen sich nun einmal nicht wegdiskutieren – der Chart existiert, unsere Börsenbriefausgabe mit der Erstvorstellung dieser Aktie am 20.03.09 existiert und die Kunden, die hier profitiert haben, existieren ebenfalls…

 

ACHTUNG!

Dieser Artikel im Speziellen wie auch der Happy Hotstock-Infodienst im Allgemeinen stellt keine "Anlageberatung" dar!

Der Happy Hotstock-Infodienst behandelt ein absolutes "high risk"-Segment im Aktienbereich, das - bei allen Chancen - selbstredend immer auch ein erhöhtes Verlustrisiko beinhaltet. Sollten Sie sich für diesen Markt und unseren Dienst interessieren, nehmen Sie daher bitte unbedingt bereits im Vorfeld unseren Risikohinweis/Disclaimer hier zur Kenntnis!

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