Penny Rules II
Penny Stocks und wie man Verluste vermeidet
Teil 2: Strategie
©Copyright by Markus Miller 2008
1, Orientiere Dich an der 50%-Regel
Viele werden die Situation kennen – der Kurs einer Aktie explodiert und man stellt sich die Frage, ob man noch versuchen soll, den abfahrenden Zug zu erwischen. Sehr oft passiert es, dass man just in der Nähe des Höhepunktes des Kursfeuerwerkes einsteigt und dann mit zuschauen muss, wie der Kurs wieder Schritt für Schritt in sich zusammenfällt. Besser ist es hier, den starken Kursanstieg von der Seitenlinie aus zu beobachten und zu warten, bis der Kurs in die Korrekturphase eintritt. Eine Faustregel, besagt, dass ein Kurs in den Tagen nach einem scharfen Anstieg etwa 50% nach unten korrigiert (vom zuvor erreichten Hoch aus gerechnet) und auf diesem Niveau dann konsolidiert bevor der nächste Breakout nach oben unternommen wird.
2, Denke an die 3-Tage-Regel
Es gibt unter Penny Stock-Tradern eine Gepflogenheit, wonach man eine gut laufende Position am dritten Tag, allerspätestens aber an Tag 4 seit dem Ausbruch des Momentums (zum Begriff „Momentum“ siehe die Ausführungen in „Hotstock BASICS“) liquidiert. Da sich viele nach dieser Regel richten, nimmt sehr oft nach 2-4 Tagen das Momentum in einem stark gestiegenen Penny Stock entsprechend wieder ab – mit der Folge zurückgehender Kurse. Rechnen Sie daher immer mit diesem Verhaltensmuster der anderen Marktteilnehmer und streichen Sie entsprechend zeitig vorhandene Gewinne ein – bevor ihre Position ins Minus dreht!
3, Nutze das kurzfristige Momentum
Ansteigendes Volumen, ein ansteigender PPS und vermehrtes Interesse in den Messageboards sind die besten Indikatoren für ein entstehendes, starkes Momentum – nutzen Sie diesen meist recht kurzfristigen Zeitraum für spektakuläre Gewinne!
4, Kauf` nicht das High, sondern den Dip!
Richtig gemacht, kann man bei Penny Stocks enorm von der großen Intraday-Volatilität profitieren. Halte nach schnellen Intraday-Highs nach dem kurzfristigen Abwärtstrend Ausschau und rüste Dich für den Rebound!
Kaufe ein, wenn der erste Rücksetzer von einem neuen High erfolgt. Verkauf` den ersten Rebound von einem neuen Low.
Genauere Erläuterungen hierzu finden Sie übrigens in der einschlägigen Fachliteratur wie z.B. dem Report „Hotstock INSIDE“ – ohne Übertreibung das Standardwerk zum Thema im deutschen Sprachraum!
5, Halte nach Chart-Rebounds Ausschau
Kaufe Aktien, die innerhalb kurzer Zeit stark gefallen sind, deren technische Indikatoren eine eindeutig überverkaufte Situation indizieren und deren Chart nun einen Boden ausbildet – von dem aus der Rebound starten kann.
6, Lerne Support- und Widerstands-Levels zu identifizieren
Kaufe im Bereich des charttechnischen Supports und verkaufe im Bereich der Widerstands-Levels
7, Habe ein (mentales) Stopp Loss Trading Management
Legen Sie vor jedem Trade fest, wie viel potenziellen Kursverlust Sie zu verschmerzen bereit sind. Wenn sich dann eine Position anders als von Ihnen erwartet entwickelt und die von Ihnen definierte Toleranzgrenze überschreitet, sollten Sie nicht zögern, die Position zu schließen. Auf keinen Fall sollten Sie Ihre Verluste ausufern lassen, weil Sie immer noch die ganze Zeit auf einen angeblichen Rebound hoffen. Wenn Sie mit Ihrer Position im Gewinn liegen, setzen Sie sich bitte ebenfalls ein Gewinn absicherndes Stoplimit, das Sie entsprechend nach oben nachziehen können, wenn der Kurs weiter steigt.
Mehr und ausführlichere Informationen zu allen angesprochenen Aspekten finden Sie im Penny Stock Standardwerk „Hotstock INSIDE“ ! |
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